Cédric Baier Dunkel

Über mich

«Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen» hat Albert Einstein einmal gesagt. Niemals in der Geschichte war dieser Satz so treffend wie heute, im anbrechenden KI-Zeitalter. Es gibt Vieles, was ich gar nicht oder nicht gut kann und wie alle Menschen, die wirklich leben, habe ich viele Fehler gemacht und viel gelernt. Ich weiss langsam, was ich nicht weiss.

Wovon ich hingegen unverschämt viel habe, ist Vorstellungskraft. Irgendwann im Jahr 2026 ist mein Entschluss gefallen, diese mit Hilfe der künstlichen Intelligenz zu materialisieren. Ich will Gutes entwickeln, Gutes für mich, meine Familie, mein Umfeld, für die Umwelt, den sozialen Frieden und den Erhalt der schweizerischen und europäischen Wertekultur.

Weitere Eigenschaften, die mich definieren, sind meine Wertehaltung und Prinzipientreue, mein Wille und mein Biss sowie meine Empathie. Seit Anfang 2025, als ich begonnen hatte, mich intensiv mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen, kommen in hohem Tempo KI-Wissen und Fertigkeiten hinzu.

Mit diesem Rucksack bin ich aufgebrochen und habe Baier Agents gegründet. Was wir dort machen, siehst du auf der Unternehmenswebseite.

Warum schreibe ich hier über mich? Den Menschen, denen Souveränität, Privatsphäre und Sicherheit, und auch digitale Nachhaltigkeit wichtig sind, sind meistens auch die Personen hinter den Projekten wichtig: Haben sie Rückgrat (in der Fachsprache auch «Cojones» genannt)? Teilen sie meine Werte? Was ist ihr Ziel?

Meines Erachtens darf ich die Fahne und Bürde tragen, im neuen Zeitalter mit einem «AI native» Unternehmen voranzugehen, das den strengen Kriterien gerecht wird, die ich aufstelle. Mehr über mich erfährst du im Interview unten.

Kann ich dieser Seite hier, diesen Aussagen trauen?

Nein, du hast ja keinen Beweis dafür. Das muss mein Umfeld bestätigen, mein Ruf.

Was unterscheidet deine Herangehensweise von Big Tech?

Die offensichtliche Richtung, in die unsere Wirtschaft mit voller Kraft steuert, ist das Ernten von Aufmerksamkeit, die Bindung an Plattformen und das ständige Nudging durch Algorithmen und Werbung. In der Konsequenz: Kontrolle und Ausbeutung. Ich zeige auf, dass es immer noch möglich ist, mit einem guten Produkt und gutem Service Geld zu verdienen, ohne Tracking, ohne Lock-in. Es geht so weit, dass unsere Agents die Nutzer:innen eher zu einer Minimierung ihrer Nutzung anhalten wollen. Und bei uns kann man auf jedes Monatsende kostenlos kündigen und bekommt seine Daten gratis exportiert, und auch eine Abo-Wiederaufnahme für ehemalige Kunden verursacht keine zusätzlichen Kosten.

Wir sagen: KI-Agents sind ein Werkzeug. Sie sind weder ein Ersatz für menschliche Beziehungen noch sollen sie eine Quelle für billiges Dopamin sein. Wenn wir als Gesellschaft, und vor allem als anbietende Unternehmen, keinen Weg finden, die KI-Nutzung förderlich zu gestalten, dann sind wir aufgeschmissen. Warum noch lernen? Wie überhaupt lernen, wenn mich nichts dazu zwingt? Wir verkaufen darum neben einem guten Produkt und gutem Service auch eine Haltung.

Haben LLMs ein Bewusstsein?

Nein, Stand Herbst 2026 gehen die Neuro- und Computerwissenschaften relativ einstimmig davon aus, dass das noch nicht der Fall sein kann. Gleichzeitig gilt es zu betonen, dass es irgendwann sein könnte. Ist das nicht Glaubenssache? «Ich glaube nicht» ;-) Meiner Ansicht nach ist Bewusstsein ein emergentes Verhalten oberhalb eines bestimmten Grades an Komplexität - also vereinfacht gesagt oberhalb einer gewissen Anzahl an Neuronen oder bei LLMs, Anzahl Parametern.

Haben wir AGI erschaffen?

Gemessen an dem, was man vor fünf Jahren darunter verstanden hat: ja. Der Begriff ist lustig, weil er sich ständig mitverschiebt, wenn sich die Grenzen verschieben. Zeig mal jemandem von vor fünf Jahren einen OpenClaw-Agent mit Fable 5.1 oder GPT Sol 6 unter der Haube - das wäre reine Zauberei gewesen. Ändert es etwas, ob wir es «haben»? Es ist nur ein Begriff, aber es würde dem Diskurs helfen, wenn wir hier an Schärfe gewinnen könnten.

Leben wir in einer Simulation?

Man kommt zu diesem Schluss, wenn man sich stark mit KI befasst, ja. Warum sollten wir nicht auch simuliert sein, wie es die Sims sind? Aber macht es einen Unterschied im praktischen Leben? Nein. Man kann einfach es als Glauben abtun (auch wenn es, anders als die «alten» Religionen, logisch herleitbar ist).

Bist du gläubig?

Ich denke wissenschaftlich und bin Agnostiker. Romantik, Spiritualität, die Freude an kleinen Dingen und die Ehrfurcht vor dem Leben sind dadurch nicht beeinträchtigt.

Wie «gross» ist die KI-Revolution? Ist das nicht ein bisschen gehyped und eine Blase?

Es gibt nichts Vergleichbares in der Geschichte der Menschheit. Der Übergang von der Digitalisierung, mit der wir längst noch nicht fertig waren, zum KI-Zeitalter ist viel der krassere Schritt als der Übergang von der analogen in die digitale Welt! Wenn man das 20. Jahrhundert mit wenigen Worten charakterisieren müsste, würde man vielleicht sagen «Zwei Weltkriege, technologische Entwicklung und Globalisierung». Für das 21. Jahrhundert, das kann man jetzt absehen, wird man nicht schlecht fahren, wenn man sagt: «Künstliche Intelligenz, Klima- und Biodiversitätskrise, erste echte Gabelungen für das Überleben der Menschheit».

Wie kannst du optimistisch bleiben bei diesen Zukunftsaussichten, in dieser Multikrise?

Komm' an unsere Vortrags- und Diskussionsabende (gratis, mit Apéro). Wenn man alles kann und nichts mehr muss, beginnt auch die «meaning economy». Wir bieten nicht nur bleeding edge, high security AI-agents an, sondern eben die Balance zwischen ihnen und dem Menschsein.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen!
Gruss Cédi

Zürich, im Oktober 2026